Foto: 1x DMZ-Archiv, 1x ThyssenKrupp, 1x Roland Hanewald

Kampfhubschrauber: Irak schickt russische “Night Hunter” gegen Terroristen

7. Januar 2014

Mil Mi-28 (Foto: Wikimedia)

Bagdad/Moskau. Der Irak hat aus Rußland eine zweite Lieferung von Kampfhubschraubern des Typs Mi-28NE “Night Hunter” erhalten.

“Die 13 russischen ‚Night Hunter’ sind am Freitag im Hafen Umm Qasr (Südirak) eingetroffen”, sagte ein irakischer Abgeordneter laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Demnach sollen die Hubschrauber umgehend mit Waffen bestückt und bei der laufenden Offensive gegen islamistische Kämpfer der auch im Syrien-Konflikt aktiven Gruppierung “Islamischer Staat im Irak und Syrien” (ISIS) eingesetzt werden, die zuletzt die Stadt Falludscha in der westlichen Provinz al-Anbar unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Irak: Gefechte zwischen Islamisten und Armee

5. Januar 2014

Freiburg: Kirche mit Parolen gegen die Bundeswehr beschmiert

2. Januar 2014

Freiburg. Unbekannte Täter haben die Barbara-Kirche im Freiburger Stadtteil Littenweiler mit gegen die Kirche und die Bundeswehr gerichteten Parolen beschmiert.

“No war”, “Spiel mir das Lied vom Tod”, “Krieg ist kein Adventskonzert” und “Kirche + Bundeswehr = Kriegstreiber” wurde auf Außenwände des Gotteshauses gesprüht. Offensichtlich beziehen sich die Parolen auf ein Konzert des Luftwaffenmusikkorps 2 der Bundeswehr vor gut drei Wochen in der Kirche. “Der Schaden kann noch nicht beziffert werden, allerdings kann nach ersten Einschätzungen von mehreren tausend Euro ausgegangen werden”, teilte eine Polizeisprecherin der “Badischen Zeitung” mit.

Auf heimlicher Fahrt

13. Dezember 2013

97dmz3

Auftrag Aufklärung: Die Flottendienstboote der Deutschen Marine


Unter höchster Geheimhaltung operieren die Flottendienstboote der Deutschen Marine auf dem schmalen Grat zwischen militärischer und nachrichtendienstlicher Aufklärung. Auch ohne Bundestagsmandat kreuzen sie immer wieder vor Krisengebieten genauso wie in der Ostsee. Wenn sie gerade einmal nicht im Einsatz sind, liegen die kleinen, aber mit modernster Technik bestückten Boote hermetisch gesichert im Eckernförder U-Boothafen – in ständiger Bereitschaft. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vor den Toren Roms

13. Dezember 2013

97dmz2Waffen-SS im Abwehrkampf: Die alliierte Landung bei Nettuno


Nachdem Einheiten der 5. US-Armee und der 8. britischen Armee im September 1943 in Süditalien gelandet waren, blieben sie Ende 1943 vor der deutschen Gustav-Linie – etwa 100 Kilometer südlich der italienischen Hauptstadt Rom – liegen. Da ein Durchbruchsversuch im Winter keinen Erfolg versprach, begannen alliierte Planungen, die deutschen Verteidigungsstellungen mittels einer weiteren Landeoperation hinter der Hauptkampflinie von hinten aufzurollen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rufzeichen „Delta“

13. Dezember 2013

97dmz1Polizeielite: Die norwegischen Beredskapstroppen


Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik ließ am 22. Juli 2011 eine Autobombe in Oslo, der Hauptstadt Norwegens, explodieren und tötete wenig später 63 Menschen auf der kleinen Insel Utøya. Die Opfer waren zumeist Jugendliche. Als seiner schrecklichen Tat schließlich ein Ende gemacht wurde, waren es Polizisten der Spezialeinheit Beredskapstroppen (dt. etwa Notfall-Einheit), die ihn festnahmen. Gleichzeitig waren Kräfte der Einheit an der Absicherung Oslos nach der Explosion der Autobombe beteiligt. Die Einheit, die auf den Rufnamen „Delta“ hört, ist für die Terrorismus-bekämpfung in ganz Norwegen zuständig – einschließlich der Bohrinseln vor der Küste. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue Fregatte 125: Auslieferung an die Marine verzögert sich wohl bis 2017

11. Dezember 2013

Berlin. Der Termin für die Indienststellung der neuen Fregatten der 125er-Klasse könnte sich weiter nach hinten verschieben. Mittlerweile ist sogar der ohnehin bereits um zwei Jahre auf 2016 verschobene Start fraglich.

Einem Bericht der “Kieler Nachrichten” zufolge soll die erste der vier neuen Fregatten zum Stückpreis von 650 Millionen Euro voraussichtlich erst 2017 statt wie zuletzt geplant 2016 in Dienst gestellt werden. Ursache seien Qualitätsmängel beim Bau des Rumpfes, die Mehrkosten von bis zu 100 Millionen Euro verursachten. So blätterte etwa ein Flammschutz-Anstrich nach dem Zusammenbau des Rumpfes im Dock ab, woraufhin viele bereits verschweißte Sektionen wieder geöffnet werden mußten. Die Mängel seien durch einen Zulieferer des Herstellers ThyssenKrupp verursacht worden und inzwischen beseitigt. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte den Bericht, nannte jedoch keine Details.

Bundeswehr: Marine muß sich in den nächsten Jahren auf Nachwuchsmangel gefaßt machen

11. Dezember 2013

Die Korvette “Magdeburg” nach der Taufe im Jahr 2006 (Foto: Wikimedia)

Berlin. Die Seestreitkräfte der Bundeswehr müssen sich auch in den kommenden Jahren auf einen deutlich wahrnehmbaren Mangel an geeignetem Nachwuchs einstellen.

“Die Personallage der Marine wird auch in der mittelfristigen Perspektive (bis 2017) voraussichtlich durch eine Unterdeckung bestimmt bleiben”, teilte ein Sprecher der Marine dem “Spiegel” mit. Demnach fehlten im Jahr 2013 bei der Marine rund 1.000 bis 1.500 Soldaten. Besonders groß ist der Mangel bei den Fachunteroffizieren, speziell in den technisch orientierten Verwendungen. In der Vergangenheit habe die Marine “zwischen 75 und 90 Prozent” des Bedarfs decken können, so der Sprecher. Besserung soll nun die “Personaloffensive Marine” bringen, in deren Rahmen mehr Nachwuchskräfte geworben werden sollen. Bereits im Jahr 2012 hat die Bundeswehr aufgrund des Nachwuchsmangels die Rekordsumme von über 20 Millionen Euro für Werbemaßnahmen ausgegeben.

Wehrverwaltung und Bundesrechnungshof: Ärger um neues Maschinengewehr MG5

11. Dezember 2013

Berlin. Dem Verteidigungsministerium droht erneut Ärger wegen der Beschaffung neuer Militärtechnik.

Wie das ARD-Magazin “Monitor” berichtet, erklärte der Bundesrechnungshof, er prüfe das Beschaffungsprojekt für das neue Maschinengewehr MG5 ebenso wie “die Erprobung der Waffen durch die Bundeswehr”. Die Beschaffung des MG5 soll dem Bericht zufolge auch innerhalb der Wehrverwaltung umstritten sein. In einer internen Entscheidungsvorlage des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr wird demnach sogar empfohlen, “das Maschinengewehr (…) MG5 nach kritischer Überprüfung (…) neu auszuschreiben.” Diesen Beitrag weiterlesen »

Zentralafrikanische Republik: Zwei französische Soldaten bei Gefechten getötet

11. Dezember 2013