Archiv für die Kategorie „Waffentechnik“

Neue Fregatte 125: Auslieferung an die Marine verzögert sich wohl bis 2017

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Berlin. Der Termin für die Indienststellung der neuen Fregatten der 125er-Klasse könnte sich weiter nach hinten verschieben. Mittlerweile ist sogar der ohnehin bereits um zwei Jahre auf 2016 verschobene Start fraglich.

Einem Bericht der “Kieler Nachrichten” zufolge soll die erste der vier neuen Fregatten zum Stückpreis von 650 Millionen Euro voraussichtlich erst 2017 statt wie zuletzt geplant 2016 in Dienst gestellt werden. Ursache seien Qualitätsmängel beim Bau des Rumpfes, die Mehrkosten von bis zu 100 Millionen Euro verursachten. So blätterte etwa ein Flammschutz-Anstrich nach dem Zusammenbau des Rumpfes im Dock ab, woraufhin viele bereits verschweißte Sektionen wieder geöffnet werden mußten. Die Mängel seien durch einen Zulieferer des Herstellers ThyssenKrupp verursacht worden und inzwischen beseitigt. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte den Bericht, nannte jedoch keine Details.

Wehrverwaltung und Bundesrechnungshof: Ärger um neues Maschinengewehr MG5

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Berlin. Dem Verteidigungsministerium droht erneut Ärger wegen der Beschaffung neuer Militärtechnik.

Wie das ARD-Magazin “Monitor” berichtet, erklärte der Bundesrechnungshof, er prüfe das Beschaffungsprojekt für das neue Maschinengewehr MG5 ebenso wie “die Erprobung der Waffen durch die Bundeswehr”. Die Beschaffung des MG5 soll dem Bericht zufolge auch innerhalb der Wehrverwaltung umstritten sein. In einer internen Entscheidungsvorlage des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr wird demnach sogar empfohlen, “das Maschinengewehr (…) MG5 nach kritischer Überprüfung (…) neu auszuschreiben.” (weiterlesen…)

Neue Drohne: Iran präsentiert das Modell “Fotros”

Freitag, 29. November 2013

Drohne MQ-9A “Reaper” der US Air Force
(Foto: Wikimedia/US Air Force/Paul Ridgeway)

Teheran. Der Iran hat kürzlich eine neu entwickelte Angriffsdrohne mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern präsentiert.

Verteidigungsminister Hossein Dehghan sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa, die neue Drohne mit dem Namen “Fotros” könne bei einer “Flughöhe von 25.000 Fuß zwischen 16 und 30 Stunden” im Einsatz bleiben. Sie sei für Aufklärungszwecke geeignet, könne aber auch “Luft-Boden-Raketen für Militäroperationen” befördern, so Dehghan. Das iranische Fernsehen zeigte Bilder von “Fotros” beim Start, während des Fluges und bei der Landung. Die Drohne kann laut Dehghan auch dazu genutzt werden, Erdöl- und Gasleitungen sowie Straßen und Landesgrenzen zu überwachen. (weiterlesen…)

Neuer Rekord: 2012 so viel Rüstungsexporte in Drittländer wie noch nie

Mittwoch, 20. November 2013

Leopard 2 im Dienst der polnischen Armee (Foto: Wikimedia/Hiuppo, CC BY 3.0)

Berlin. Deutschland hat seit der ersten Veröffentlichung des Rüstungsexportberichts im Jahr 1999 noch nie so viele Waffen in so genannte Drittländer exportiert wie 2012.

Das berichtet die “Rheinische Post” unter Berufung auf den ihr vorliegenden Rüstungsexportbericht. Der Wert der Ausfuhren in Länder, die die nicht der EU oder der Nato angehören, stieg von 2,2 Milliarden Euro 2011 auf 2,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. 1999 lag der Wert noch bei umgerechnet 750 Millionen Euro. Saudi-Arabien liegt an der Spitze der Bestimmungsländer. 2012 wurden Waffenexporte im Wert von 1,2 Milliarden Euro in den Golfstaat genehmigt. Algerien liegt mit einem Importwert von 286 Millionen Euro an Platz drei, die Vereinigten Arabischen Emirate kauften deutsche Rüstungsgüter im Wert von 125 Millionen Euro. Auch der Irak erhielt Kampfhubschrauber im Wert von 112 Millionen Euro. Deutschland profitiert außerdem stark von der Waffenfreiheit in den USA. Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz zwei der wichtigsten Bestimmungsländer deutscher Waffenexporte. Insgesamt wurden in die USA Waffen im Wert von 596 Millionen Euro geliefert.

Pakistan: Militär testet erfolgreich mehrere Kurzstreckenraketen

Montag, 11. November 2013

Mobil und wirkungsstark

Dienstag, 29. Oktober 2013

Foto: MOWAG

Das leichte taktische Einsatzfahrzeug „Eagle“ V der Bundeswehr

Die verschiedenen und vor allem neuen Einsatzszenarien, denen sich die Bundeswehr seit mehreren Jahren gegenüber sieht, machten frühzeitig einen Bedarf für schnelle, hochgeländegängige und gepanzerte Allradfahrzeuge in den Gewichtsklassen zwischen fünf und 20 Tonnen deutlich. Diese Fahrzeuge sollten idealerweise gleichzeitig als Transport-, Gruppen- und Basisfahrzeug dienen. Die veränderten Anforderungen an den Fuhrpark sind dabei vor allem durch die häufig extremen klimatischen Bedingungen in den Einsatzgebieten und die unkonventionelle Kampfweise der Feindkräfte z.B. in Afghanistan bedingt. Durch das Fehlen klarer Frontlinien gibt es für die Soldaten kein gefährliches Vorne und sicheres Hinten mehr. Jeder Quadratmeter Boden im Einsatzland ist potentiell gefährliches Terrain. (weiterlesen…)

Syrien-Konflikt: Rebellen verfügen offenbar erstmals über Drohnen

Freitag, 11. Oktober 2013

Drohne MQ-9A “Reaper” der US Air Force
(Foto: Wikimedia/US Air Force/Paul Ridgeway)

Damaskus. Die Gegner der syrischen Regierung verfügen offenbar seit kurzer Zeit über mehrere Drohnen zur Aufklärung aus der Luft.

Die zehn unbemannten Flugzeuge seien im September von Saudi-Arabien bereitgestellt worden, sagte ein Offizier der sogenannten “Freien Syrischen Armee” (FSA) laut der Nachrichtenagentur dpa. “Zum ersten Mal seit dem Beginn der Revolution ist die FSA auch in der Luft präsent”. Sollten die Angaben stimmen, könnten die Rebellen die Truppenbewegungen der Armee in Echtzeit aus der Luft überwachen. Nach Angaben westlicher Diplomaten wurden die Drohnen von Saudi-Arabien finanziert und von den USA sowie Frankreich geliefert. (weiterlesen…)

Verträge unterzeichnet: Bundeswehr bekommt neue Aufklärungssatelliten

Montag, 23. September 2013

Freidrichshafen. Die EADS-Tochterfirma Astrium aus Friedrichshafen wird zusammen mit der OHB System AG (Bremen) das satellitengestützte Radar-Aufklärungssystem “SARah” entwickeln.

Wie das Unternehmen mitteilte, sei kürzlich ein Verrag über Entwicklung und Bau des kompletten Teilsystems “Phased Array” unterzeichnet worden. Dieses umfasse die Entwicklung, den Bau und den Start eines Hochleistungs-Radarsatelliten, darüber hinaus gehöre die Bereitstellung aller notwendigen Elemente des Bodensegments zum Auftragsumfang. Das “SARah”-Gesamtsystem besteht aus drei Satelliten und zwei Bodenstationen. Das Vertragsvolumen liegt insgesamt bei 344 Millionen Euro.

Schützenpanzer: “Puma”-Auslieferung verzögert sich weiter – und wird deutlich teurer

Montag, 23. September 2013

Berlin. Die Auslieferung des neuen Schützenpanzers “Puma” an die Bundeswehr verzögert sich weiter und wird offenbar noch einmal deutlich teurer als geplant.

Wie der “Trierische Volksfreund” berichtet, sollen die ersten Serienfahrzeuge laut dem Verteidigungsministerium frühestens 2014 an die Bundeswehr geliefert werden. Grund für die weitere Verzögerung seien Tests der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD 41) in Trier, die gezeigt hätten, daß der Puma erhebliche Mängel hat. Unter anderem passen Fahrwerk und Motor nicht zum hohen Gewicht des Schützenpanzers. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte auf Anfrage der Zeitung, daß es technische Probleme gebe. (weiterlesen…)

Sturmgewehr G36: Bundeswehr sieht “erhebliche Mängel” bei Hitzeeinwirkung

Dienstag, 17. September 2013

Soldaten der Bundeswehr mit dem G36 in Bosnien (Foto: Wikimedia/US Air Force)

Berlin. Die Bundeswehr attestiert dem Sturmgewehr G36 von Heckler & Koch “erhebliche Mängel” unter bestimmten Einsatzbedingungen.

Wie der “Spiegel” berichtet, belege ein vertraulicher Abschlußbericht der zuständigen Wehrtechnischen Dienststelle, daß das G36 bei Erwärmung durch Sonneneinstrahlung und Dauerfeuer an Präzision verliert. Nach der Abgabe von 90 Schuß aus hundert Meter Entfernung habe die Waffe einen Streukreis von 50 bis 60 Zentimetern aufgewiesen. In dem Bericht heißt es dazu: “Hier ist die Frage zu stellen, inwieweit ein Soldat in einem Feuergefecht mit heißgeschossener Waffe überhaupt noch treffen kann.” Als Grund nennt das Papier aus Kunststoff hergestellte Teile der Waffe, die bereits bei 23 Grad Celsius an Steifigkeit verliere. Liege die Waffe in der Sonne oder werde sie von einer Seite erwärmt, verlagere sich dadurch der Treffpunkt des Gewehrs. (weiterlesen…)