Bundeswehr: Marine muß sich in den nächsten Jahren auf Nachwuchsmangel gefaßt machen

Die Korvette “Magdeburg” nach der Taufe im Jahr 2006 (Foto: Wikimedia)

Berlin. Die Seestreitkräfte der Bundeswehr müssen sich auch in den kommenden Jahren auf einen deutlich wahrnehmbaren Mangel an geeignetem Nachwuchs einstellen.

“Die Personallage der Marine wird auch in der mittelfristigen Perspektive (bis 2017) voraussichtlich durch eine Unterdeckung bestimmt bleiben”, teilte ein Sprecher der Marine dem “Spiegel” mit. Demnach fehlten im Jahr 2013 bei der Marine rund 1.000 bis 1.500 Soldaten. Besonders groß ist der Mangel bei den Fachunteroffizieren, speziell in den technisch orientierten Verwendungen. In der Vergangenheit habe die Marine “zwischen 75 und 90 Prozent” des Bedarfs decken können, so der Sprecher. Besserung soll nun die “Personaloffensive Marine” bringen, in deren Rahmen mehr Nachwuchskräfte geworben werden sollen. Bereits im Jahr 2012 hat die Bundeswehr aufgrund des Nachwuchsmangels die Rekordsumme von über 20 Millionen Euro für Werbemaßnahmen ausgegeben.

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